Verwendung der Studiengebühren

Allgemeines

Seit dem Sommersemester 2007 werden in Baden-Württemberg allgemeine Studiengebühren aufgrund des Landeshochschulgebührengesetzes (LHGebG) erhoben. Dieses regelt u. a. die Frage der allgemeinen Studiengebühren, die zweckgebunden für die Erfüllung der Hochschulaufgaben in Studium und Lehre verwendet werden und damit die Studienbedingungen verbessern. Über die konkrete Verwendung der Einnahmen ist gemäß § 4 LHGebG im Benehmen mit einer Vertretung der Studierenden zu entscheiden.

Verwendung der Studiengebühren in der Physik

Über die Verwendung der Studiengebühren entscheidet die Studienkommission Physik. Dazu wird in jedem Jahr eine Reihung der eingegangenen Anträge vorgenommen, die dem Rektorat zur Genehmigung vorgelegt werden. In den vergangenen Jahren wurden die Studiengebühren hauptsächlich für die apparative Ausrüstung der Praktika und des Vorlesungsfundus verwendet, darüber hinaus für Tutoren in den Praktika und Übungsgruppen. Die Verwendung ist detailliert dokumentiert.

 

Besondere Highlights sind:

  • Vier neue Röntgengeräte für das Mediziner- und Physikerpraktikum inklusive eines Computertomografiegeräts (Gesamtsumme ca. 37000 €)
  • Neue Versuche im F-Praktikum (ca. 25000 €)
  • Aufbau eines neues Praktikumsversuches "Optische Pinzette" (3 Aufbauten zu je 10000 €)
  • Ein neues gepulstes Kernspingerät für den Versuch "NMR" (Medizin) (17000 €)
  • 5 neue Digitaloszilloskope für das Naturwissenschaftlerpraktikum (5500 €)
  • 5 CCD-Zeilenkameras + Notebooks für den Versuch "Interferenz" (5000 €)
  • Neu aufgebauter Versuch im F-Praktikum "Zeeman-Effekt" (9000 €)