Subatomare Physik

Der Bereich der subatomaren Physik beschäftigt sich mit Fragen der Astroteilchenphysik (AG Jochum), der Hadron-Kern-Wechselwirkung (AG Clement), der Untersuchung von Kernmaterie unter extremen Bedingungen (AG Schmidt) sowie der Untersuchung von Kernen mit elektromagnetischen Sonden (AG Grabmayr). Seit dem Wintersemester 2010/11 verstärkt die Gruppe von T. Lachenmaier das Arbeitsgebiet in Richtung Neutrinophysik, seit Beginn des Jahres 2011 die Gruppe von H.R. Schmidt mit Experimenten der Schwerionenphysik bei ultrarelativistischen Energien (LHC, FAIR).

 

In den Jahren 2005-2006 wurde ein unterirdisches Messlabor neben dem Institutsgebäude errichtet, welches insbesondere für Tests von Kryodetektoren bei reduzierter kosmischer Strahlung vorgesehen ist.

 

Für Ausbildung und Forschung betreibt der Bereich den Ionenbeschleuniger auf der Rosenau, ein 3MV-Van-de-Graaff-Beschleuniger. Hier finden regelmäßig Kurse zur Ausbildung im Strahlenschutz statt, ebenso wird für Studenten ein kernphysikalischer Kompaktkurs angeboten.

Insbesondere die Möglichkeit, Neutronen in einem Energiebereich von wenigen keV bis ca. 20 MeV erzeugen zu können, macht die Anlage auch nach wie vor für Fragestellungen der Astroteilchenphysik interessant, z.B. für die Entwicklung neuartiger Detektoren.

Kontakt

Sekretariat:

Frau Behring

D4 A07

Tel. 07071/29 76297

Fax: 07071/29 5373